Fallen Stammkräfte wegen Elternzeit, Pflegezeit, Mutterschutz oder Sonderurlaub aus, suchen Arbeitgeber vorübergehend Ersatz. Sie dürfen Arbeitnehmer dann zur Vertretung grundsätzlich befristet einstellen. Das gilt jedoch nicht immer.
„Wann ein befristeter Arbeitsvertrag zur Vertretung möglich ist“ weiterlesenBetriebliche Übung und Arbeitszeit: Überstunden, Bereitschaft & mehr
Die Dauer der Arbeitszeit sowie ihr Beginn und Ende sind für den Arbeitnehmer von großer Bedeutung. Vieles ist im Arbeitsvertrag geregelt. Aspekte der Arbeitszeit können sich allerdings auch aus der Gewohnheit im Betrieb ergeben. Man spricht von betrieblicher Übung. Ganz besonders gilt dies für Überstunden.
„Betriebliche Übung und Arbeitszeit: Überstunden, Bereitschaft & mehr“ weiterlesenSchwanger im befristeten Arbeitsvertrag – was zu beachten ist
Werdende Mütter sind am Arbeitsplatz besonders geschützt. Das gilt auch, wenn eine Arbeitnehmerin mit einem befristeten Arbeitsvertrag schwanger wird.
Ein befristetes Arbeitsverhältnis zeichnet sich dadurch aus, dass die Beschäftigungsdauer bereits im Vornhinein festgelegt wird und die Anstellung zu einem bestimmten Datum automatisch endet, ohne dass gekündigt werden muss.
Welche Rechte eine schwangere Arbeitnehmerin hat, die befristet beschäftigt ist, erfahren Sie hier.
„Schwanger im befristeten Arbeitsvertrag – was zu beachten ist“ weiterlesenVertragsstrafen bei Kündigung, Abfindung oder Aufhebungsvertrag
Viele Arbeitsverträge sehen Vertragsstrafen vor. Wir erklären Ihnen, welchen Zweck und Inhalt solche Vereinbarungen haben und unter welchen Voraussetzungen sie wirksam sind.
„Vertragsstrafen bei Kündigung, Abfindung oder Aufhebungsvertrag“ weiterlesenArbeitnehmerhaftung: Wie haftet der Arbeitnehmer gegenüber dem Arbeitgeber?
Wo gehobelt wird, fallen Späne – und so kommt es vor, dass ein Arbeitnehmer Gegenstände des Arbeitgebers beschädigt oder auf andere Weise einen Schaden verursacht.
Verzeichnet der Arbeitgeber durch Fehler oder Unachtsamkeiten des Arbeitnehmers einen Schaden, so stellt sich die Frage, ob und wie der Arbeitnehmer dafür haftet (sog. Arbeitnehmerhaftung).
Für die Arbeitnehmerhaftung gelten einige Besonderheiten. Diese stellen wir hier ausführlich vor. „Arbeitnehmerhaftung: Wie haftet der Arbeitnehmer gegenüber dem Arbeitgeber?“ weiterlesen
AGB-konforme Änderungsvereinbarung kann Ansprüche aus betrieblicher Übung aufheben
Wird von den Parteien eine nach AGB-Recht nicht zu beanstandende Änderungsvereinbarung geschlossen, so kann diese Ansprüche aus betrieblicher Übung zum Erlöschen bringen.
Dies entschied das Bundesarbeitsgericht in seinem Urteil vom 20.06.2017 (Az.: 3 AZR 537/16).
„AGB-konforme Änderungsvereinbarung kann Ansprüche aus betrieblicher Übung aufheben“ weiterlesen
Arbeitnehmer muss einer unbilligen Weisung des Arbeitgebers nicht Folge leisten
Das Bundesarbeitsgericht (BAG) vertritt nun einheitlich die Auffassung, dass ein Arbeitnehmer einer unbilligen Weisung des Arbeitgebers nicht Folge leisten muss.
Bisher war der Fünfte Senat des BAG der Ansicht gewesen, dass Arbeitnehmer grundsätzlich bis zu einer gerichtlichen Klärung auch an unbillige Weisungen des Arbeitgebers gebunden seien. Damit war ein Arbeitnehmer, der sich einer Weisung des Arbeitgebers widersetzen wollte, bislang grundsätzlich gehalten, arbeitsgerichtlich gegen diese Weisung vorzugehen; denn bei einem schlichten Verweigern, die Weisung auszuführen, drohte ihm schlimmstenfalls eine Kündigung – und zwar selbst dann, wenn die Weisung sich im Nachhinein tatsächlich als unbillig herausstellte.
„Arbeitnehmer muss einer unbilligen Weisung des Arbeitgebers nicht Folge leisten“ weiterlesen
Ausschlussfrist in Bezug auf Mindestlohn unwirksam
In einem Urteil vom 24.08.2016 entschied das Bundesarbeitsgericht (BAG), dass eine arbeitsvertragliche Ausschlussfrist unwirksam sein kann, wenn sie auch den gesetzlichen Pflegemindestlohn erfasst.
„Ausschlussfrist in Bezug auf Mindestlohn unwirksam“ weiterlesen
Verdeckte Arbeitnehmerüberlassung begründet kein Arbeitsverhältnis
Die verdeckte Arbeitnehmerüberlassung ist Gegenstand einer neuen Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts:
Wird ein Leiharbeitsverhältnis unzutreffender Weise von den Parteien als Werkvertrag bezeichnet, führt dies grundsätzlich nicht dazu, dass zwischen dem Leiharbeitnehmer und dem entleihenden Betrieb ein Arbeitsverhältnis entsteht. Dies gilt nur, wenn das verleihende Unternehmen eine Erlaubnis zur gewerbsmäßigen Überlassung von Arbeitskräften besitzt. So entschied das Bundesarbeitsgericht (Urteil vom 12. Juli 2016 – 9 AZR 352/15).

